Lindem Flyerin dem neu errichteten Galerieraum: Gräfliches Kinderzimmer stellt aus Fr. Dr. Jutta Lindemann. Sie präsentiert Grafiken, die sie unter das Motto stellt:

"Lindas Pixelwelten - Miniaturen vom Tablet(t)

Geheimnisse, die keine sind: Linda ist ein Kürzel aus dem „Klarnamen“ Jutta Lindemann (pssst – geheim!) aus Erfurt; Pixel hat was mit Computer zu tun (weiß ja jeder); Miniaturen sind klein, in diesem Fall nicht größer als A4 – mehr geben Drucker und Speicherkapazität nicht her; das Tablet(t) meint ein kleines Grafiktablet der Marke Bamboo – das entscheidende Arbeitsmittel; der Eingabestift wird inzwischen von der Fingerspitze ersetzt.

Noch Fragen? Falls ja, in Unkenntnis dieser nachfolgend ein Versuch von Antworten: 
1. Es hat vor ca. drei Jahren als abendlicher Rentner-Zeitvertreib angefangen – und das ist es noch, weil es einfach Spaß macht, nachts am Laptop herumzuspielen und erstaunt die Ergebnisse zu betrachten. Kunst? Vielleicht. Künstlerin? Ach nö.
2. Zuerst gab es Kaleidoskope (erinnert an ein altes liebes Kinderspiel und ist eine besondere Funktion des Zeichenprogramms, hat aber auch mit dem Mandala zu tun, das kunstwissenschaftlich zu umkreisen ein langjähriger Dauerbrenner ist), doch das Erkunden vor allem des Programms SUMO, später des Bildbearbeitungsprogramms Photoscape überraschte mit immer neuen Ideen, ergänzt vom Verfremdungsspiel mit eigenen und gelegentlich auch fremden Fotos, vor allem Pflanzenporträt aus dem eigenen Garten und Selbstbildnisse werden zum TAbendfrische wilde Welten 2hema.
3. Eine spezielle Ausbildung benötigt man eigentlich nicht, aber das lang zurückliegende Kunststudium der Lehrerausbildung ist eine gute Basis – Farb- und Formgefühl können ebenso wenig schaden wie das Wissen um andere Bildwelten; vor allem der Im- und Expressionismus und der Jugendstil machen erfolgreich Eindruck.

Aber vor allem: Es muss etwas herausgelassen werden wollen, z. B. aktuelle Stimmungen und Gefühle, und es gibt eine große Lust an der üppigen, unerschöpflichen Kraft von Farben und Formen, die trösten und ermutigen. Entscheidende Inspiration aber ist das „Machen“ selbst – ein unaufhaltsamer Strom voller unerklärbarer Magie! 
Also: Nicht reden - machen!

Grüne Magie 4Alles beginnt mit einem Punkt, einem Strich, einem Buchstaben, einem Wort.
Oder, wie Lao Tse sagt:
Für Schweres sorg, solange es leicht ist,
und für Großes, solange es klein ist,
denn alles Schwere der Welt ward aus Leichtem
und alles Große entsteht aus Geringem.
Nie müht sich darum der Weise um Großes,
und so vermag er Großes zu schaffen.

Im Anfang war ein kleines schwarzes Täfelchen. Man konnte es an den Laptop anstöpseln. Und nun? Falsch! Es gibt Geschichten mit mehreren Enden – hier ist die mit mehreren Anfängen.
Im Anfang war das Mandala – oder genauer die Mandalas, die meine Freundin Monika aus bunten Papieren, schimmernden Stoffen und funkelnden Fäden macht. Mandalas???
Eigentlich eine ganz alte Sache und von ganz weit her:
Ein Mandala ist eine mythische Kreisform, die in ihrer vielen Völkern seit Jahrtausenden vertrauten magischen Wirkung von Ganzheitlichkeit und Geborgenheit, von Meditation und Konzentration, von einem heilenden Weg zur eigenen Mitte in Ruhe und Besinnung ihrem eigenen Schutzbedürfnis ebenso entspricht wie sie in der Seele des Betrachters unversehens geradezu therapeutische Kräfte entfalten kann.


KALEIDOSKOPE zeichnen

So wie es funkelt, glitzert, glüht,
Von innen zu den Rändern flieht,
So wie es wirbelt, weht und dreht,
Von außen in die Tiefen geht,
So wie es atmet und pulsiert,
Zurück in meine Seele führt,
So wie die Linien fließen, springen,
Im Spektrum alle Farben klingen,
Wie der Gedanke hüpft und gleitet
Und auf des Stiftes Spitze reitet -
So führt mein Herz mir meine Hand2
Auf meinem Weg ins Wunderland:

Es wird KALEIDOSKOP genannt.

 

 

1   Stefan Hackel, Bildhauer

Mit einer kleinen Schau seiner beeindruckenden Werke beteiligt sich der Künstler am Jubiläumsjahr des Schlosses.

Es präsentiert sich ein bunter Mix aus Holz-Skulpturen, sowie Plastiken aus Ton, Gips und Beton. seine Arbeiten kreisen hauptsächlich um figürliche Themen mit dem Schwerpunkt:

der Mensch und seine Physiognomie.

Hr Hackel zeigt auch anhand einer Fotoserie, mit welcher überraschender Technik "Der gestiefelte Kater" entstand. 

Alle weiteren Informationen finden Sie unter seiner homepage:

         www.stefan-hackel.de

 

 

 

Kuester bernhardtHerr Bernhard Küster

ist von Beruf Musiklehrer. In seiner Freizeit widmet er sich der Familie, fährt Motorrad und komponiert Kinderlieder auf der Gitarre und dem Keyboard.

Zudem fotografiert er gern und viel. Einige seiner Werke präsentiert er nun im Hohen Haus. Er stellt die Ausstellung unter das Motto: "Gartensafarie"...

 

Herr Wilfried Küster:

Kuester W mann im wald kleinWilli Küster (Erfurt) ist als Sozialarbeiter in der offenen Jugendarbeit tätig. In seinem Zweitberuf arbeitet Herr Küster als Trainer für gewaltfreie Kommunikation. Ihn interessiert, was Menschen in Verbindung bringt und was sie als trennend empfinden.

In seiner Freizeit fährt er gern Rad und verbindet das öfter mit seinem Hobby: der Fotografie.

Bevorzugte Themen seiner Bilder sind Portraits und die Natur.

 

 

 

Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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Entdecken und bestaunen Sie die Geschichte, die Außenanlagen und die Räume von Schloss Beichlingen ... 

Schloßführung ca. 1 Stunde weiterlesen