Der Tag des Offenen Denkmals, Vernissage und 26. Beichlinger Chortreffen:

Als Thema wurde für dieses Jahr gewählt: „Entdecken, was uns verbindet2018 09 09 TdoD

Der Tag des offenen Denkmals, mit dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“, steht diesmal ganz im Zeichen des Europäischen Kulturerbejahres... und der Corona-Pandemie.

Denn kein Denkmal steht allein: Die von den Erbauern verwendeten Baumaterialien und Techniken verbinden die verschiedenen Regionen und Gattungen. Rares Baumaterial wurde über weite Strecken gehandelt, und reisende Handwerker, z. B. die Erbauer der Kathedralen, brachten neues Know-how mit. Stilelemente anderer Länder und Epochen inspirierten Architekten zu neuen Baustilen, die nicht nur die repräsentativen, sondern bald auch die bürgerlichen Bauten prägten. Denkmale sind immer ein besonderer Spiegel ihrer Zeit – und damit auch der Offenheit einer Gesellschaft gegenüber neuen Einflüssen.

Die mehr als 7.500 Denkmale in ganz Deutschland laden diesmal lediglich digital am Tag des offenen Denkmals zum Besuch ein.

Auch wir müssen unser jährliches Programm ändern: die Führungen fallen weg, jedoch sind die wichtigsten Räume besetzt und für die Interessierten geöffnet.

Und leider muß das Chortreffen ersatzlos entfallen. 

13:00 Uhr Vernissage der beiden Ausstellungen:

von Heinz Schäfer, Wekimar: Malerei  sowie von Gisela Kirchner, Kölleda: Malerei, Grafik

 Ausstellungen vom 13.9. bis Ende Oktober 2020

Heinz Schäfer: Unterwegs mit Farbe

Heinz Schäfer zählt heute zu den renommiertesten Landschaftsmalern der Region. Die Themen der Bilder sind vielfältig, sie2020 09 Schäfer männerkopf - Kopie umfassen Landschaften (Natur, Dörfer und Städte), Stillleben und Porträts.

Die Landschaften entstehen überwiegend in Weimar und Umgebung direkt vor Ort, die Motive werden vielfach besucht und oft mehrfach in Variationen gemalt. Er unternimmt auch gerne Studienreisen, bevorzugt in die Provence, Toskana oder Kroatien. Die imposanten Wolkenbilder haben ihren Ursprung oft an der Nord- und Ostsee.

Der Künstler ist einer der wenigen, welche heute noch Freilichtmaler genannt werden können, wobei er stilistisch eine Symbiose zwischen Impressionismus und Expressionismus anstrebt.

Viele Bilder wurden inzwischen zu interessanten Zeitdokumenten der Stadt- und Landschaftsgeschichte, die städtebaulichen und strukturellen Wandlungen wurden in einem kurzen Moment der Ruhe des hastigen Alltags festgehalten.

Neben gelegentlichen Porträts beschäftigte sich Schäfer in den letzten Jahren besonders mit Stillleben, wobei einige sehr eindrucksvolle Blumen- und Kücheninterieurs entstanden.

Wir freuen uns auf eine interessante Reise durch eine farbintensive und bildgewaltige Welt. 

 

Gisela Kirchner: Grafik, Druck, Malerei

Die gelernte Buchhalterin Gisela Kirchner wurde 1939 in Dessau geboren und beschäftigt sich mit Fotografie und Malerei sowie Grafik und Druck.

2020 09 Kirchner 09 13 Baum - KopieIm Jahre 2006 schloss sie sich dem Kunstkurs des „Kultur- und Museumsverein Kölleda e.V.“ an, denn das Malen mit Gleichgesinnten bereitet ihr besondere Freude und bringt ständig neue Anregungen und Erfahrungen. Sie liebt die Natur: „Bäume, Wald und Blumen inspirieren mich mit ihrer Vielzahl der verschiedensten Formen.“
Im Laufe der Zeit hat Frau Kirchner eine Reihe von Techniken kennen gelernt und ausprobiert. Es entstanden Tücher in Seidenmalerei, Bilder in Aquarell, Acryl, Pastellkreide, sowie Linolschnitte, Radierungen und Plastiken in Speckstein. „Mit Vorliebe gestalte ich grafische Arbeiten, wie Radierungen. Im Radierstübchen, im Max Klinger Weinberg Freyburg, bei Herrn G. Kahl konnte ich mit der dort vorhandenen Presse großformatige Drucke herstellen. Dafür möchte ich mich2020 09 Kirchner 09 13 B - Kopie herzlich bedanken.“

 

In meiner Ausstellung zeige ich verschiedene Drucke von Radierungen zum speziellen Thema Bäume und Wald. Der Wald ist der größte Schatz unseres Landes, er kämpft gegenwärtig um´s  Überleben.  Die Trockenheit der letzten beiden Jahre, der Borkenkäfer und Pilzbefall machen ihm das Leben schwer.

 

Der Wald ist der größte Schatz unseres Landes, er ist Sauerstoffspender, hält das Regenwasser zurück, filtert Giftstoffe aus der Umwelt heraus, ehe sie ins Grundwasser versickern. Er ist nicht nur ein Holzproduzent sondern für viele Menschen ein Ort der Erholung.

Nahe an Schloss Beichlingen, dem Ort meiner Ausstellung, gibt es einen Kirschberg, gepflanzt vor vielen Jahren, er ist krank – viel totes Holz, nur wenig nachgepflanzte Bäume, kaum Pflege. Wir sollten alle gemeinsam etwas für die Natur, die Bäume und den Wald tun.

 Pflanz einen Baum,

 Und kannst du auch nicht ahnen,

 Wer einst in seinem Schatten tanzt,

 Bedenke Mensch: Es haben deine Ahnen,

 Eh` sie dich kannten

 Auch für dich gepflanzt.

              Max Bewer (1861 – 1921), deutscher Dichter.

Frau Kirchner zeigte ihre Bilder bereits mehrmals in Beichlingen, Kölleda, Naumburg, Eibenstock und Apolda.

Der Fördervein lädt herzlich zu beiden Vernissagen ein! 

 

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Anfahrt und Kontakt

Eingebettet in eine abwechslungsreiche, bewaldete Hügellandschaft am nordöstlichen Rand des Thüringer Beckens hat sich mit Schloss Beichlingen ein imposantes und vielseitiges Baudenkmal über Jahrhunderte erhalten.

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